Wenn du 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage
schreien
würdest, hättest du genug Energie produziert
um eine Tasse Kaffee zu
erwärmen. (Ob sich das lohnt?)
Der Orgasmus eines Schweins dauert 30
Minuten!
(In meinem nächsten Leben wäre ich gern ein
Schwein)
Wenn du Deinen Kopf gegen eine Wand
schlägst,
verbrauchst du 150 Kalorien.
(ich muß immer noch an das Schwein denken)
Eine Kakerlake kann 9 Tage ohne Kopf
überleben
bevor sie verhungert.
(Buäääähh !)
Einige Löwen paaren sich bis zu 50 mal am
Tag.
(Ich wäre trotzdem lieber ein Schwein.
Qualität
geht über Quantität!)
Schmetterlinge lecken an ihren eigenen
Füssen.
(Das mußte mal gesagt werden)
Elefanten sind die einzigen Tiere die nicht
springen können..
(Ist wohl auch besser so)
Der Urin einer Katze phosphorisiert im
Dunkeln.
(Wen bezahlt man eigentlich um so etwas zu
erforschen?)
Das Auge eines Straußes ist größer als sein
Gehirn. (Ich kenne Menschen, bei denen ist
das nicht anders)
Seesterne haben kein Gehirn.
(Auch solche Typen kenne ich)
Polarbären sind Linkshänder.
(Na und?)
Menschen und Delphine sind die einzigen
Lebewesen,
die wegen der Freude Sex haben.
(Hey! Was ist mit dem Schwein???)
Und noch etwas :
Was ist der unterschied zwischen...
-einer 6-Jährigen,
-einer 16-Jährigen,
-einer 26-Jährigen und
-einer 36-Jährigen?
- die 6-Jährige bringt man ins Bett und
erzählt ihr ein Märchen,
- der 16-Jährigen erzählt man ein Märchen,
um
sie ins Bett zukriegen,
- die 26-Jährige ist ein Märchen im Bett und
- die 36-Jährige sagt 'Erzähl'
keine Märchen und komm ins Bett!'
Was ist Unterschied zwischen
.....einem Hasen, einer Wolljacke, einem
Fußball und
einer 18jährigen?
- Der Hase wird gespickt,
- die Wolljacke wird gestrickt,
- der Fußball wird gekickt und...
- die 18jährige wird 19.
Was hört man, wenn man sich einen Döner
ans Ohr hält?
Das Schweigen der Lämmer.
Viel Spaß damit !!
Das Leben ist viel zu kurz um schlecht
gelaunt zu sein !!
PS: Ich muß immer noch an das Schwein
denken !!
Hallo allerseits, ich werde hier mehr oder weniger regelmäßig über meine Auswanderung sowie Leben und Arbeiten als Trucker in Kanada und den USA berichten, um euch etwas daran teilhaben zu lassen. Angereichert wird das ganze mit Fotos und anderen Features.
Scenery und Hymne
Dienstag, 17. Juni 2008
Donnerstag, 12. Juni 2008
Oldie but Goldie
So nun bin ich auch mal wieder da. Eine grossartige Tourenbeschreibung werde ich mir aber wieder mal schenken, eigentlich gibt es nichts neues dazu ausser leider den nicht neuen Aerger mit dem sog. neuen Truck. Dieser Peterbilt ist eine einzige Baustelle und jedes Mal kommen neue Defekte hinzu. Wenigstens ist es mir im Gegensatz zu David aber immer noch vergoennt, nach Hause zu kommen. Habe ich ihn erst letzte Woche aus einem Motel in Toronto geholt so sind er in einem Ersatztruck, Wildcat und ich am Sonntag wieder los. Wildcat hatte dabei die undankbare Aufgabe, als Springer zu fungieren, da sonst die Tour von Neguac,NB nach Boston nicht in einem Tag zu schaffen gewesen waere. Also ist er von der Insel an die Ladestelle in meiner Moehre gefahren. Dabei hat mich daoch glatt auf einen neuen Geschmack in Sachen Musik gebracht. Doo whop Oldies aus den fuenfziger und sechziger Jahren. Ein Beispiel gefaellig:
Kaum dort oben in der Lobsterbude angekommen, hatte der fuer mich vorgesehenen Kuehlauflieger den Dienst quittiert und ich musste nun zwei Stunden warten, bis der leere Auflieger den ich dabei hatte, beladen war. An der Grenze gleich die naechste Hiobsbotschaft.
Jemand in unserem Buero hatte die Zollpapiere gruendlich versaut so das die Amis mich mal gleich wieder nach Kanada geschickt haben. Ein Fax und ein paar Telefonate spaeter war zwar trotz Sonntag alles geklaert, meine Laune aber reichlich unten. Als dann in der Nacht der Truck auch wieder anfing, Zicken zu machen war alles aus bei mir. Trotzdem habe ich unter Zuhilfenahme aller moeglichen leagalen und halblegalen Tricks meine 3 Auslader am naechsten Tag noch puenktlich geschafft, was mir auch ein dickes Lob unseres Outbound Disponenten Robin einbrachte. Leider hatte sein Kollege aus dem Inbound kein so gutes Haendchen als er mir seinen Plan schickte. Ich sollte am Dienstag drei Ladestellen in Montreal abklappern und den geladenen Sprit (Wodka und Bier) am Mittwoch morgen auf der Insel zustellen. Is klar !! Was immer der Bursche inhaliert haben mag davon moechte ich auch mal was haben. Zur Erklaerung:
Boston-Montreal ca. 600 km = ca 7 Std reine Fahrzeit
3 x laden Montreal = ca. 5 Std. Arbeit mindestens
Montreal-Charlottetown ca. 1300 km = ca. 14 Std reine Fahrzeit
macht zusammen 26 Std reine Arbeitszeit, dazu kommen dann nochmal 8 Std. erforderliche Pause. Zusammen also 34 Std.. Zeit haette ich gehabt 24 Std. Nun ist an mir mit Sicherheit kein Albert Einstein II verlorengegangen, aber auch ich habe gemerkt, das diese Planung nicht hinhaut. Und was macht Ramo in so einem Fall : er pfeift auf eine solche Planung und macht seine eigene. So bin ich dann gestern abend mit geschmeidigen 18 Std. Verspaetung auf den Hof gerollt und habe mich sofort vom Acker gemacht. Den Dummsuff kann liefern wer will, ich nicht. Spaeter habe ich mich mit Benny zum Essen getroffen und danach im Sunny King Motel unseren neuen Kollegen Jochen begruesst. Der war von Danny dorthin gebracht worden, und der Kerl hat dann auch gleich den ganzen angestauten Dampf abgekriegt, aber mit ihm erwischt es garantiert nicht den falschen. Morgen nachmittag ist grosse Krisensitzung bei Seafood und mit David und mir werden dort zwei reichlich angefressene Fahrer fuer Stimmung sorgen. Aber die Jungs haben bereits erkannt das es so nicht geht. Besonders bei David nicht. Denn dessen toller 291 hat genau 104 km durchgehalten und steht nun wieder in der Werkstatt, diesmal in Toronto.
Wir sollen ja die reichliche Arbeit, die unsere Firma hat bewaeltigen, dazu braucht man aber vernuenftiges Ruestzeug, denn ohne Spaten kein Loch.
Mit Danny habe ich gleich mal klargemacht, das David und ich erstmal nicht zur Verfuegung stehen, zu gross der Stress der letzten Tage und Wochen. Morgen das Meeting und danach heisst es " gone fishin". Also bye bye.
Kaum dort oben in der Lobsterbude angekommen, hatte der fuer mich vorgesehenen Kuehlauflieger den Dienst quittiert und ich musste nun zwei Stunden warten, bis der leere Auflieger den ich dabei hatte, beladen war. An der Grenze gleich die naechste Hiobsbotschaft.
Jemand in unserem Buero hatte die Zollpapiere gruendlich versaut so das die Amis mich mal gleich wieder nach Kanada geschickt haben. Ein Fax und ein paar Telefonate spaeter war zwar trotz Sonntag alles geklaert, meine Laune aber reichlich unten. Als dann in der Nacht der Truck auch wieder anfing, Zicken zu machen war alles aus bei mir. Trotzdem habe ich unter Zuhilfenahme aller moeglichen leagalen und halblegalen Tricks meine 3 Auslader am naechsten Tag noch puenktlich geschafft, was mir auch ein dickes Lob unseres Outbound Disponenten Robin einbrachte. Leider hatte sein Kollege aus dem Inbound kein so gutes Haendchen als er mir seinen Plan schickte. Ich sollte am Dienstag drei Ladestellen in Montreal abklappern und den geladenen Sprit (Wodka und Bier) am Mittwoch morgen auf der Insel zustellen. Is klar !! Was immer der Bursche inhaliert haben mag davon moechte ich auch mal was haben. Zur Erklaerung:
Boston-Montreal ca. 600 km = ca 7 Std reine Fahrzeit
3 x laden Montreal = ca. 5 Std. Arbeit mindestens
Montreal-Charlottetown ca. 1300 km = ca. 14 Std reine Fahrzeit
macht zusammen 26 Std reine Arbeitszeit, dazu kommen dann nochmal 8 Std. erforderliche Pause. Zusammen also 34 Std.. Zeit haette ich gehabt 24 Std. Nun ist an mir mit Sicherheit kein Albert Einstein II verlorengegangen, aber auch ich habe gemerkt, das diese Planung nicht hinhaut. Und was macht Ramo in so einem Fall : er pfeift auf eine solche Planung und macht seine eigene. So bin ich dann gestern abend mit geschmeidigen 18 Std. Verspaetung auf den Hof gerollt und habe mich sofort vom Acker gemacht. Den Dummsuff kann liefern wer will, ich nicht. Spaeter habe ich mich mit Benny zum Essen getroffen und danach im Sunny King Motel unseren neuen Kollegen Jochen begruesst. Der war von Danny dorthin gebracht worden, und der Kerl hat dann auch gleich den ganzen angestauten Dampf abgekriegt, aber mit ihm erwischt es garantiert nicht den falschen. Morgen nachmittag ist grosse Krisensitzung bei Seafood und mit David und mir werden dort zwei reichlich angefressene Fahrer fuer Stimmung sorgen. Aber die Jungs haben bereits erkannt das es so nicht geht. Besonders bei David nicht. Denn dessen toller 291 hat genau 104 km durchgehalten und steht nun wieder in der Werkstatt, diesmal in Toronto.
Wir sollen ja die reichliche Arbeit, die unsere Firma hat bewaeltigen, dazu braucht man aber vernuenftiges Ruestzeug, denn ohne Spaten kein Loch.
Mit Danny habe ich gleich mal klargemacht, das David und ich erstmal nicht zur Verfuegung stehen, zu gross der Stress der letzten Tage und Wochen. Morgen das Meeting und danach heisst es " gone fishin". Also bye bye.
Freitag, 6. Juni 2008
Guckst du weita...
nach einer gewissen Zeit habe ich doch mal die selbe gefunden und habe die Bilder von unserem Auto-Wochenende hier eingestellt.
News zur letzten leider wieder recht turbulenten Woche kommen spaeter noch, bin aufgrund dieser Tubulenzen momentan knapp an Zeit. Derweil seht euch in aller Ruhe die Bilder an, sie sind es wert.
A propos Bilder. Da habe ich doch ein schoenes Video gefunden mit Impressionen aus Kanada, unterlegt mit einem meiner Lieblingssongs. So enjoy the journey.
News zur letzten leider wieder recht turbulenten Woche kommen spaeter noch, bin aufgrund dieser Tubulenzen momentan knapp an Zeit. Derweil seht euch in aller Ruhe die Bilder an, sie sind es wert.
A propos Bilder. Da habe ich doch ein schoenes Video gefunden mit Impressionen aus Kanada, unterlegt mit einem meiner Lieblingssongs. So enjoy the journey.
Sonntag, 1. Juni 2008
Short news
So hier mal ein kurzes Update meinerseits. Lieder ist meine Zeit begrenzt und das WIFI hier in Bangor heute tierisch lahm, also deshalb in aller Kuerze. Das vergangene Wochenende zu Hause war mal richtig geil, David und Wildcat haben es ja in aller Ausfuehrlichkeit in ihren Blogs beschrieben. Dienstag bin ich mit Benny dann los auf seine Trainingstour. Also sind wir mit Unit 284 los nach Moncton zu Peterbilt wo meiner nun repariert stand. Benny hatte vorher nur Freightliner gefahren und war begeistert. "Alter, dat nenn ich mal Kraft!!". Die Begeisterung hielt bis er in den zweiten Gang schalten musste, hihi. Nein es waren nur die ueblichen Schwierigkeiten, die jeder Anfangs hat und die sind ueberwunden. Die Tour selbst hat er gebloggt, da brauch ich mich nicht zu wiederholen.
Gestern nun haben wir in Moncton abgeladen und mir wurde ein neuer Trailer gebracht, Ziel New Jersey, Ladung Kartoffeln. Mal was anderes, haha. Nun werde ich mit To ein riesen Fruestueck zum kleinen Preis verzehren und mich auf die Socken machen. Time is monkey, oder so. Fotos von den Rennen und der Tour werden nachgereicht, versprochen. Dann gibt es auch ausfuehrlicheres. Oben stehen halt ich und mein aktueller Truck, den ich jetzt auch behalten werde, ein sehr schoenes Teil, kann Tos und Davids Begeisterung voll nachempfinden.
Samstag, 24. Mai 2008
Vollbracht
habe ich nun diese recht bescheidene Woche. Aber sie hatte auch ein paar Lichtblicke. Der erste sind meine Zugriffszahlen. Haben wir zusammen doch nun die 10.000 er Marke geknackt. Dafuer erst mal vielen Dank. Ich weiss, das ich nun mal auch ein paar sehr gute Kollegen habe, sowohl hier auf der Insel und in meiner Firma, als auch hier bei Blogspot, das macht die Sache nicht einfacher. Trotzdem scheint immer noch Interesse an mir und meinen Geschicken und Missgeschicken vorhanden zu sein. Vielen Dank, das spornt an, besonders in Zeiten wie diesen.
Aber nun mal chronologisch. Kaum hatte ich das letzte, doch etwas frustbeladene Posting abgeschlossen bekam ich meinen neuen Auftrag. Wieder mal Ananas aus Camden, NJ fuer Toronto, reine Routine. In der bei dieser Ladestelle ueblichen Wartezeit bekam ich die Gelegenheit, mein neues Radio, das mir David freundlicherweise zu einem fairen Preis ueberlassen hatte, in dem Peterbilt auszuprobieren. Dieses Geraet verfuegt ueber einen externen Eingang an der Front in den ich dann mal mein Laptop eingesteckt habe. Wow, das hat was, Filme oder MP3 ueber das Soundsystem im Truck wiederzugeben, besser als ueber die doch recht kleinen Lautsprecher des Computers. So verging die Wartezeit wie im Fluge und ich konnte mich bald auf die 800 km lange Reise nach Cambridge,On machen, wo ich genau eine Stunde vor meinem Termin ankam. Wenn man hier puenktlich ist geht das Abladen auch ziemlich reibungslos von statten. An selber Stelle bekam ich auch wieder den ueblichen Obst- und Gemuesecoktail fuer Moncton. Der Trailer stand schon vorgeladen an der Rampe, leider dauerten die Papiere noch etwas laenger, was mich aber nicht weiter stoerte, konnte ich noch meine Schichtpause beenden und mit fischem Logbuch los. Kaum in Moncton auch wieder puenktlich angekommen bekam ich sofort eine Rampe zugeteilt und man begann zuegig mit dem Abladen, was ich aber nicht mehr mitbekam. denn ich war da schon in der gerade mal einen Kilometer entfernten Werkstatt. Denn nun sollte es an die Reparatur meines Trucks gehen. Wie befuerchtet stellten sich die Probleme jedoch als so zahlreich und gravierend heraus, so das mit einer schnellen Reparatur nicht zu rechnen war. Also bekam ich die Anweisung, einen anderen Truck unserer Firma, dessen Reparatur bereits beendet war in die heimat zu bringen. Meine Begeisterung hielt sich in engen Grenzen, musste ich doch wieder mein ganzes Geroedel umraeumen.
Ich hatte schon gesehen das es sich bei diesem Truck um einen Peterbilt 389 handelte, das klassische Modell. Ein Ami Truck aus dem Bilderbuch. Meine Begeisterung fuer diese Dinger hielt sich immer in Grenzen, aber hier muss ich schwer Abbitte leisten. Das Ding ist der Hammer !!! Ich kann nun nachvollziehen, warum die meisten Fahrer hier diese Modelle bevorzugen. Man kann es schlecht spezifizieren, aber das Gefuel dieses Ding zu fahren ist einfach nur noch geil !!
Auch wenn die fast 3 Meter lange Haube sehr unpraktisch erscheint, wovor mich Robin auch noch mal gewarnt hatte. Danke aber ueberfluessig, bei Ayr Motor Express habe ich solche Langhauber auch bewegt und das ohne Spuren daran zu hinterlassen.
Also habe ich das Teil erstmal schick bei uns vor die Haustuer chauffiert, ersparte mir das doch weitere Umladerei meiner ganzen Sachen erst in meinen PKW und dann in meine Bude. Und ich kann nach dem Freightliner Classic nun auch dieses Modell auf meiner geistigen Liste abhaken. Jetzt fehlen nur noch der Kenworth W 900 l und der Western Star. Das sind Trucks die ich hier wenigstens einmal gefahren haben will.

Dann habe ich das Ding in der Firma abgestellt und mich ins Wochenende verabschiedet. Eine Unterredung mit unserem "Chefdiplomaten" Tracy verlief auch zu meiner Zufriedenheit. Das arme Schwein wird immer dann vorgeschickt wenn ein Fahrer mal richtig sauer ist um diesen zu beruhigen. Und er hatte es nicht leicht mit mir. Aber ich habe festgestellt, das nun alle Beteiligten mit voller Kraft daran arbeiten, diese verfahrene Situation wieder schnell in den Griff zu bekommen. Man hofft, meinen Truck in drei bis vier Tagen wieder einsatzbereit zu haben. Wenn ich will kann ich das abwarten, oder aber zwischenzeitlich mit einer anderen Maschine wieder los. Das haengt jetzt aber auch von den neuen Kollegen Wildcat und Benny ab. Denn wen die Jungs ihre Theoriepruefung bestehen wird einer der beiden wohl mit mir auf Tour gehen. Die Jungs sollen ja nun baldmoeglichst alleine rollen, also bekommen sie jetzt ein aehnliches Training wie ich bei Ayr. Denn mit bestandener Theorie duerfen die Jungs auch schon ans Steuer, allerdings nur dann wenn ein erfahrener Fahrer daneben sitzt. Und als solchen sieht man mich hier mittlerweile. Auch eine Art mir mitzuteilen, wie sehr man meine Arbeit hier schaetzt. Und das stimmt einen doch wieder recht positiv.
Aber vorher ist mal relaxen angesagt. So haben wir heute abend mal schoen zusammengesessen, Suse hat lecker Essen gezaubert und wir haben Bier vernichtet und gekloent. So muss das sein.
Morgen werde ich mal Charlottetown und die Insel unsicher machen, hatte bisher noch kaum Zeit dazu vor lauter Arbeit. Papa Don sagte immer so schoen: " There is time for work and there is time for party". Ich mache halt mal letzteres. Erstens bin ich vor allem auch zum Leben hier und zweitens habe ich mir das auch verdient. Und mit sochen Freunden hier macht das richtig Laune.
Man sieht es geht wieder bergauf. Ich schreibe auch immer so offen auch ueber persoenliche Tiefen, weil die jeder, der so wie ich hierher kommt, auch durchlaufen wird, das ist mal sicher. Vielleicht mag das dann aber auch dem einen oder anderen helfen, damit leichter klarzukommen. Wenn ja, dann hatte das alles auch sein Gutes.
Aber nun mal chronologisch. Kaum hatte ich das letzte, doch etwas frustbeladene Posting abgeschlossen bekam ich meinen neuen Auftrag. Wieder mal Ananas aus Camden, NJ fuer Toronto, reine Routine. In der bei dieser Ladestelle ueblichen Wartezeit bekam ich die Gelegenheit, mein neues Radio, das mir David freundlicherweise zu einem fairen Preis ueberlassen hatte, in dem Peterbilt auszuprobieren. Dieses Geraet verfuegt ueber einen externen Eingang an der Front in den ich dann mal mein Laptop eingesteckt habe. Wow, das hat was, Filme oder MP3 ueber das Soundsystem im Truck wiederzugeben, besser als ueber die doch recht kleinen Lautsprecher des Computers. So verging die Wartezeit wie im Fluge und ich konnte mich bald auf die 800 km lange Reise nach Cambridge,On machen, wo ich genau eine Stunde vor meinem Termin ankam. Wenn man hier puenktlich ist geht das Abladen auch ziemlich reibungslos von statten. An selber Stelle bekam ich auch wieder den ueblichen Obst- und Gemuesecoktail fuer Moncton. Der Trailer stand schon vorgeladen an der Rampe, leider dauerten die Papiere noch etwas laenger, was mich aber nicht weiter stoerte, konnte ich noch meine Schichtpause beenden und mit fischem Logbuch los. Kaum in Moncton auch wieder puenktlich angekommen bekam ich sofort eine Rampe zugeteilt und man begann zuegig mit dem Abladen, was ich aber nicht mehr mitbekam. denn ich war da schon in der gerade mal einen Kilometer entfernten Werkstatt. Denn nun sollte es an die Reparatur meines Trucks gehen. Wie befuerchtet stellten sich die Probleme jedoch als so zahlreich und gravierend heraus, so das mit einer schnellen Reparatur nicht zu rechnen war. Also bekam ich die Anweisung, einen anderen Truck unserer Firma, dessen Reparatur bereits beendet war in die heimat zu bringen. Meine Begeisterung hielt sich in engen Grenzen, musste ich doch wieder mein ganzes Geroedel umraeumen.
Ich hatte schon gesehen das es sich bei diesem Truck um einen Peterbilt 389 handelte, das klassische Modell. Ein Ami Truck aus dem Bilderbuch. Meine Begeisterung fuer diese Dinger hielt sich immer in Grenzen, aber hier muss ich schwer Abbitte leisten. Das Ding ist der Hammer !!! Ich kann nun nachvollziehen, warum die meisten Fahrer hier diese Modelle bevorzugen. Man kann es schlecht spezifizieren, aber das Gefuel dieses Ding zu fahren ist einfach nur noch geil !!
Auch wenn die fast 3 Meter lange Haube sehr unpraktisch erscheint, wovor mich Robin auch noch mal gewarnt hatte. Danke aber ueberfluessig, bei Ayr Motor Express habe ich solche Langhauber auch bewegt und das ohne Spuren daran zu hinterlassen.
Also habe ich das Teil erstmal schick bei uns vor die Haustuer chauffiert, ersparte mir das doch weitere Umladerei meiner ganzen Sachen erst in meinen PKW und dann in meine Bude. Und ich kann nach dem Freightliner Classic nun auch dieses Modell auf meiner geistigen Liste abhaken. Jetzt fehlen nur noch der Kenworth W 900 l und der Western Star. Das sind Trucks die ich hier wenigstens einmal gefahren haben will.
Dann habe ich das Ding in der Firma abgestellt und mich ins Wochenende verabschiedet. Eine Unterredung mit unserem "Chefdiplomaten" Tracy verlief auch zu meiner Zufriedenheit. Das arme Schwein wird immer dann vorgeschickt wenn ein Fahrer mal richtig sauer ist um diesen zu beruhigen. Und er hatte es nicht leicht mit mir. Aber ich habe festgestellt, das nun alle Beteiligten mit voller Kraft daran arbeiten, diese verfahrene Situation wieder schnell in den Griff zu bekommen. Man hofft, meinen Truck in drei bis vier Tagen wieder einsatzbereit zu haben. Wenn ich will kann ich das abwarten, oder aber zwischenzeitlich mit einer anderen Maschine wieder los. Das haengt jetzt aber auch von den neuen Kollegen Wildcat und Benny ab. Denn wen die Jungs ihre Theoriepruefung bestehen wird einer der beiden wohl mit mir auf Tour gehen. Die Jungs sollen ja nun baldmoeglichst alleine rollen, also bekommen sie jetzt ein aehnliches Training wie ich bei Ayr. Denn mit bestandener Theorie duerfen die Jungs auch schon ans Steuer, allerdings nur dann wenn ein erfahrener Fahrer daneben sitzt. Und als solchen sieht man mich hier mittlerweile. Auch eine Art mir mitzuteilen, wie sehr man meine Arbeit hier schaetzt. Und das stimmt einen doch wieder recht positiv.
Aber vorher ist mal relaxen angesagt. So haben wir heute abend mal schoen zusammengesessen, Suse hat lecker Essen gezaubert und wir haben Bier vernichtet und gekloent. So muss das sein.
Morgen werde ich mal Charlottetown und die Insel unsicher machen, hatte bisher noch kaum Zeit dazu vor lauter Arbeit. Papa Don sagte immer so schoen: " There is time for work and there is time for party". Ich mache halt mal letzteres. Erstens bin ich vor allem auch zum Leben hier und zweitens habe ich mir das auch verdient. Und mit sochen Freunden hier macht das richtig Laune.
Man sieht es geht wieder bergauf. Ich schreibe auch immer so offen auch ueber persoenliche Tiefen, weil die jeder, der so wie ich hierher kommt, auch durchlaufen wird, das ist mal sicher. Vielleicht mag das dann aber auch dem einen oder anderen helfen, damit leichter klarzukommen. Wenn ja, dann hatte das alles auch sein Gutes.
Dienstag, 20. Mai 2008
Good to be bad
So hier mal wieder ein reichlich unerfreuliches Update meinerseits, aber auch schlechte Nachrichten gehoeren zur wahrheitsgemaesen Berichterstattung.
Also fangen wir mal an. Zum einen befinde ich mich momentan in einem unertraeglichen finanziellen Engpass, der aber nur zum Teil mein Verschulden ist. Denn Moebelkauf, eine groessere Transaktion nach DE und andere Kleiningkeiten waren geplant und kalkuliert. Was hingegen nicht geplant war ist das meine Firma aus mir unerklaerlichen Gruenden den Lohn meiner letzten Tour zurueckhaelt und das meine Hilfsbereitschaft in privaten Dingen sich nun raecht. Denn nun meinen einige Leute das sich dieses Problem durch entschiedenes Abwarten von selbst loest. Nein so funktioniert das aber auch hier in Kanada nicht und mit mir schon gleich gar nicht.
Das andere ist diese Zumutung von einem neuen Truck, den man mir hier angetan hat. An diesem Mistbock ist so ziemlich jedes wichtige System defekt, das faengt bei Motor und Bremsen an und hoert bei Kuehlschrank und Standheizung lange nicht auf. Eine Maengelruege und Bitte um Versetzung nach meiner Rueckkehr auf mein altes Auto wurde bisher noch nicht mal beachtet, wie mir scheint. Nachdem mir dann gestern auch noch eine scheinbar total blinde Frau bei Spurwechsel auch noch vorne rechts reingefahren ist war meine Stimmung unter null. Ich fahre nun seit zehn Jahren unfallfrei durch ganz Europa und halb Nordamerika und dann kommt so eine dumme Gans daher und versucht sich im Stau direkt in meinem toten Winkel von der Standspur, wo sie eigentlich nichts zu suchen hatte, vor mich zu setzen. Ging halt schief. Gut die Sache war dann recht schnell erledigt, ein Cop war nach ein paar Minuten da, ich habe ihm in einem Satz den Hergang geschildert und zehn Minuten spaeter hat er mir einen Unfallbericht durchs Fenster gereicht, der meine Aussage bestaetigt, was meine Unschuld beweist. Keine Ahnung was die Lady ausgesagt hat aber das ist nun auch egal.
Als ich dann spaeter am Newark Airport einen A 340 der Lufthansa stehen sah bekam ich auf einmal das Verlangen, diese Moehre hier einfach abzustellen und diesen ganzen Scheiss hier hinter mir zu lassen. Aber ich habe zu viel Arbeit und Geld investiert um einfach aufzugeben. aber nu ist mein alter Kampfgeist wieder erwacht. Also habe ich die Pause hier auf dem Flying J in Carneys Point genutzt und habe ein paar wichtige Mails verschickt und Telefonate gefuehrt. Unter anderem mit 2 Unternehmen die in den selben Routen fahren wie Seafood. Praktischerweise sind beide aus dem Raum Woodstock,NB, wo ich noch eine Menge Freunde habe wofuer ich unendlich dankbar bin. Auch bei einem Grospediteur aus Moncton habe ich mich beworben, weil der auch auf der Insel Leute sucht und seit kurzem auch Einwanderer einstellt. Mal sehen was passiert. Man merkt, der Frust sitzt tief aber wie gesagt das schuert meinen Kampfgeist aber vermindert meine Gutmuetigkeit. Die braucht also niemand mehr zu erwarten.
Werde weiter berichten, was passiert. Nun ist aber Zeit gleich mal ein paar Dispologen (Betonung liegt auf "logen") etwas Feuer zu machen. Ich war laenger Mr. Niceguy als ich mir haette leisten koennen, aber damit ist jetzt Schluss.
Aucg mit diesem Posting. ich hoffe ich kann naechstes Mal entspannter und mit besseren News dienen, aber wie gesagt auch das gehoert dazu.
Also bis bald.
Also fangen wir mal an. Zum einen befinde ich mich momentan in einem unertraeglichen finanziellen Engpass, der aber nur zum Teil mein Verschulden ist. Denn Moebelkauf, eine groessere Transaktion nach DE und andere Kleiningkeiten waren geplant und kalkuliert. Was hingegen nicht geplant war ist das meine Firma aus mir unerklaerlichen Gruenden den Lohn meiner letzten Tour zurueckhaelt und das meine Hilfsbereitschaft in privaten Dingen sich nun raecht. Denn nun meinen einige Leute das sich dieses Problem durch entschiedenes Abwarten von selbst loest. Nein so funktioniert das aber auch hier in Kanada nicht und mit mir schon gleich gar nicht.
Das andere ist diese Zumutung von einem neuen Truck, den man mir hier angetan hat. An diesem Mistbock ist so ziemlich jedes wichtige System defekt, das faengt bei Motor und Bremsen an und hoert bei Kuehlschrank und Standheizung lange nicht auf. Eine Maengelruege und Bitte um Versetzung nach meiner Rueckkehr auf mein altes Auto wurde bisher noch nicht mal beachtet, wie mir scheint. Nachdem mir dann gestern auch noch eine scheinbar total blinde Frau bei Spurwechsel auch noch vorne rechts reingefahren ist war meine Stimmung unter null. Ich fahre nun seit zehn Jahren unfallfrei durch ganz Europa und halb Nordamerika und dann kommt so eine dumme Gans daher und versucht sich im Stau direkt in meinem toten Winkel von der Standspur, wo sie eigentlich nichts zu suchen hatte, vor mich zu setzen. Ging halt schief. Gut die Sache war dann recht schnell erledigt, ein Cop war nach ein paar Minuten da, ich habe ihm in einem Satz den Hergang geschildert und zehn Minuten spaeter hat er mir einen Unfallbericht durchs Fenster gereicht, der meine Aussage bestaetigt, was meine Unschuld beweist. Keine Ahnung was die Lady ausgesagt hat aber das ist nun auch egal.
Als ich dann spaeter am Newark Airport einen A 340 der Lufthansa stehen sah bekam ich auf einmal das Verlangen, diese Moehre hier einfach abzustellen und diesen ganzen Scheiss hier hinter mir zu lassen. Aber ich habe zu viel Arbeit und Geld investiert um einfach aufzugeben. aber nu ist mein alter Kampfgeist wieder erwacht. Also habe ich die Pause hier auf dem Flying J in Carneys Point genutzt und habe ein paar wichtige Mails verschickt und Telefonate gefuehrt. Unter anderem mit 2 Unternehmen die in den selben Routen fahren wie Seafood. Praktischerweise sind beide aus dem Raum Woodstock,NB, wo ich noch eine Menge Freunde habe wofuer ich unendlich dankbar bin. Auch bei einem Grospediteur aus Moncton habe ich mich beworben, weil der auch auf der Insel Leute sucht und seit kurzem auch Einwanderer einstellt. Mal sehen was passiert. Man merkt, der Frust sitzt tief aber wie gesagt das schuert meinen Kampfgeist aber vermindert meine Gutmuetigkeit. Die braucht also niemand mehr zu erwarten.
Werde weiter berichten, was passiert. Nun ist aber Zeit gleich mal ein paar Dispologen (Betonung liegt auf "logen") etwas Feuer zu machen. Ich war laenger Mr. Niceguy als ich mir haette leisten koennen, aber damit ist jetzt Schluss.
Aucg mit diesem Posting. ich hoffe ich kann naechstes Mal entspannter und mit besseren News dienen, aber wie gesagt auch das gehoert dazu.
Also bis bald.
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